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Mein Auto ... BMW 320i, E21, 2-Ventiler, Gruppe H bis 2000 ccm, Bergrennen (gelegentlich auch mal Slalom), über 200 PS, diverse Achsübersetzungen (kürzeste Achse geschätzt ca. 160 km/h ausgedreht im 5. Gang bei 8.500 Umdrehungen), um am Berg immer richtig übersetzt zu sein. Das Auto ist kompromißlos für Bergrennen aufgebaut und ist beim Slalom, auch wegen der Größe (ca. 5 cm breiter und 10 cm längerer Radstand als ein Kadett C Coupe) nur bei weit gesteckten Flugplatzslaloms (breite Tore) konkurrenzfähig (z.B. Kaltenkirchen 2003 an beiden Tagen die schnellste Zeit der Veranstaltung, aber auch Pylonenkönig ...).
Motorsport betreibe ich seit 1990 (1990-1991 Nationaler Slalom mit Straßen-BMW 325i E30, um die internationale C-Lizenz zu erhalten, mit fast nur 2. und 4. Plätzen). Tommy hatte seinen Polo aufgebaut und ich bin nur zum helfen mitgefahren ... Ein halbes Jahr später haben wir angefangen, meinen alten BMW 320i, der eigentlich nur wieder TÜV-fähig gemacht werden sollte, aufzubauen. Erst neue Radkästen einschweißen und dann ein paar Wochen später größtenteils wieder rausflexen, weil's jetzt ein Rennwagen wurde, der ja ca. 10 cm breiter werden sollte (vorne 9"- und hinten 10"-Felgen mit 10 bzw. 10,7x15" Slicks, nur im Regen etwas schmalere Reifen). Der Aufbau ist zwar eine Heidenarbeit, macht aber auch unglaublich viel Spaß. Seit dieser erste Renn-BMW 1992 fertig war, fuhr ich Bergrennen (gleich als erste Veranstaltung, auch gleich ein Unfall - Jahre später stellte Harald Aring dieses Auto bei einer 2-Tages Veranstaltung nach dem ersten Tag mit dem Kommentar ab, das Auto sei unfahrbar - damals haben wir eben noch wirklich gebastelt ...) und Slalom mit dem BMW 320i E21, 8V - erst der gelbe Alte und seit 1999 der weiße Neue.
Für Eingeweite: Der "Neue" ist das Ex-Harald Aring Auto, selbst mehrfacher Belgischer und Luxemburger Berg-Meister in den 80-ern und 90-ern (er und das Auto, er war vorher auch schon Deutscher Slalom-Meister. In den 90-ern wurde ich dann mit dem alten Auto und einer Motorversion mit Kugelfischer-Einspritzung auch ein- oder zweimal Internationaler Belgischer Vizemeister und 1999 mit dem neuen BMW (eigentlich gelogen, er ist ein Jahr älter als der Alte) auf Anhieb Internationaler Belgischer Meister (Bergrennen, Gruppe S bis 2 Liter), damals noch mit 4-Ventiler mit ca. 250 PS, der 2000 beim ersten oder zweiten Berg platzte - wenn ihr einen 16V fahrt, dann macht nach der Saison eine Motorrevision! Zum Glück war der 8V noch nicht verkauft, er bekam jetzt die elektronische Einspritzung vom 16V und damit mehr Drehmoment. Dann fehlte aber beruflich bedingt ein bisschen die Zeit und ich war Rosinenpicker, je 2-3 schöne Berge in Deutschland, Belgien und Luxemburg, aber in keiner Meisterschaft viel gefahren. Seit 2002 dann wieder Zeit, aber kein Geld (beides hat man irgendwie nie ...), trotzdem Berg-Cup in Deutschland, wo die Konkurrenz in der Gruppe H wesentlich härter ist, als im Ausland. Das erste Jahr war Berge angucken angesagt, schließlich kannte ich nur vier Deutsche Berge. 2003 wurde ich dann mit vielen technischen Problemen (in der Schleiz Benzinprobleme; gebrochene Kipphebel immer wenn mal beim auf's Gas steigen kein Gang drin war, am Iberg in der letzten Kurve vorm Ziel im bis dahin schnellsten Lauf, in Osnabrück zum Glück nur im Training, dafür fehlte aber ein Trainingslauf, als die Strecke abtrocknete; in Wolsfeld und am Iberg auch ungefähr 20-30 PS weniger, da der Motor wegen eines Problems mit der Nockenwelle nicht richtig eingestellt war) 5. in der neu ins Leben gerufenen 8V-Wertung des KW Berg-Cup (4. Gruppe H bis 2 Liter) und fuhr nebenbei auch noch ein paar Slaloms - aber da gab es immer, wenn es bei mir gut lief, technische Probleme.
Und dieses Jahr geht's mit schmalerem Budget wieder an den Berg, Slalom wird wohl ausfallen, höchstens die Flugplätze in Jagel und Eggebek. Sehen könnt Ihr mich in Eschdorf, Nommern (eine der Abwechslungsreichsten Strecken, die ich kenne), Wolsfeld (sehr anspruchsvoller Micky-Maus-Hügel, nur 1,9 km, aber 3 Spitzkehren), am Iberg (auch sehr schöne Strecke, bei der ich schon bei der ersten Veranstaltung nach der Wende 6. werden konnte), u.U. in Hausen (sehr schnelle Mutstrecke) und/oder Homburg, in Osnabrück (der Heimberg der Norddeutschen, auch viel von Slalom-Fahrern genutzt, um mal Bergrennen auszuprobieren; trotz der Länge [besser: Kürze] und [geringen] Steigung fahrerisch sehr Anspruchsvoll), am Kyffhäuser (der schönste Berg Deutschlands, am Start bis in den fünften Gang bei kürzester Übersetzung, danach nur noch Kurven im 2. bis 4. Gang [4. nur auf den bis zu 100 m langen Zwischenstücken] - wie Karussell fahren, nur geiler) und in Eichenbühl (sehr schnelle Mutstrecke, wo wie in Hausen die Leistung fehlt, aber das geilste Festzelt der Saison - man muß Freitags Abends unbedingt hingehen, selbst, wenn das Trainieren am Samstag schwer fällt!).
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