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Bericht vom Endlauf zur Ecurie Rennslalom-Meisterschaft |
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Vor dem Endlauf zur Rennslalom-Meisterschaft lag Jörg Gröndahl mit einem minimalen Vorsprung von 1,75 Punkten vor Dieter Klinger. Klinger mußte zusätzich im Fall eines Erfolges auch 0,56 Punkte mehr streichen, so daß sein Rückstand insgesamt 2,31 Punkte zuzüglich der Platzpunkte und abzüglich des Zeitrückstands betrug.
Nachdem Dieter Klinger nach dem Trainingslauf und dem ersten Wertungslauf bereits bereits relativ klar hinter Heinz Jabs zurücklag, konnte er sich mit einem furiosen zweiten Wertungslauf noch den Klassensieg sichern und tat somit sein Möglichstes, um den Spieß in der Meisterschaft noch umzudrehen und seinerseits Jörg Gröndahl unter Druck zu setzen. Der durfte sich jetzt, wegen der größeren Starterzahl in seiner Klasse, nur einen minimalen Rückstand von 2 bis 3 Sekunden (je nach Platzierung) auf den Klassensieger leisten. Nachdem Hans-Heinrich Ernst (Kadett C Coupe 8V) und Roland Abel (Ex-Zimmermann Kadett C Coupe 16V) im Training bereits mindestens zwei Sekunden zurücklagen, mußte Jörg Gröndahl "nur" das Tempo von Lars Bröker auf Mitsubishi Lancer (eigentlich Gruppe N) mitgehen, was zu zwei Sicherheitsläufen mit maximal möglichem Abstand von allen Pylonen führte. Nach dem zweiten Wertungslauf hatten beide jeweils zweimal Zeiten von 2:47 Minuten gefahren, was sich mit dem Aushang auch bestätigte - allerdings mit 3 Pylonenfehlern von Lars Bröker, die zu einem klaren Vorsprung von über acht Sekunden auf Lars Bröker und über 9 auf Hans-Heinrich Ernst führten, der seinen 5. Platz in der Meisterschaft damit ausbauen konnte (Roland Abel ließ mit einer 2:45 im zweiten Wertungslauf das Potential erkennen, zu dem er fähig ist, wenn er sich erst einmal an das Auto gewöhnt hat) - Die Rennslalom-Meisterschaft konnte somit nach 2008 wieder zurück nach Hamburg bzw. zur MSG geholt werden. Dass das komplizierte Punktesystem der Ecurie mit bis zu hundert Zeitpunkten dem Sport nicht zuträglich ist, offenbarte sich daran, dass Jörg Gröndahl beim 5 km Slalom 10 Sekunden Rückstand auf Gesamtsieger Reinhard Nuber hatte, während es bei der direkt darauf folgenden Veranstaltung über 2 km nur 16 Hundertstel waren, sogar mit dem schnelleren fehlerfreien Einzellauf. Der Wertungsmodus führt zum taktieren, da ein bedingungsloses auf Sieg fahren bei einem möglichen Pylonenfehler unweigerlich zu einem zu großen Punktabzug führt, während ein reiner Kampf um die Platzierung diesen Fehler nicht höher bestraft, als zu geringer Einsatz.
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